historischer_kalenderim Zuge der Industriealisierung im 19.Jahrhundert und dem Einzug der Dampfmaschine in den Schiffsbau, wurden weltweit, abhängig von den örtlichen Voraussetzungen und vom jeweiligen Stand der technischen Entwicklung in den einzelnen Ländern, die unterschiedlichsten Schaufelraddampfer konstruiert und gebaut. So entstanden im Mississippi-Delta genauso unverwechselbare Schiffstypen wie in Australien, Amerika, Skandinavien und Mitteleuropa.

Geschichte der sächsischen Raddampferflotte

Die sächsische Raddampfer-Flotte hat Ihre Ursprünge ab dem Jahr 1836 und musste sich erst gegen viele Vorbehalte durchsetzen, um Ihren Siegeszug einzuläuten.

Durch die Einführung der Kettenschifffahrt sowie die einsetzende Trennung des Fracht und Personenverkehrs erlangte sie zu immer größerer Bedeutung und Beliebtheit. Die Raddampfschiffe entwickelten sich immer mehr zu Massenverkehrsmitteln und
übernahmen im Raum Dresden einen großen Teil des Nahverkehrs. Erst zur Jahrhundertwende begann sich dann durch die Zunahme des Ausflugsverkehrs in die Sächsisch - Böhmische Schweiz der Haupteinsatzzweck der Schiffe als Ausflugsdampfer
herauszubilden.

Durch die wechselhafte Geschichte der gesamten Raddampferflotte, welche teilweise als Kriegsreputationen nach Russland abgegeben werden mussten, im Kriegsdienst mit Tarnanstrich, als Sanitätsschiff Hilfe in Hamburg leisteten oder Millionen von Touristen atemberaubende Ausblicke in das sächsische Elbtal bot, gewann sie zahlreiche Freunde und Liebhaber.Diese bewirkten nach dem Zusammenfall der DDR gemeinsam mit der Conti Reederei
München, dass mittlerweile 9historische Schiffe rekonstruiert wurden und nun unter der Flagge der Sächsischen Dampfschifffahrts GmbH& Co., Conti Elbschifffahrts KG schöner denn je erstrahlen und Sachsen als auch Touristen aus aller Welt gleichermaßen
erfreuen.

Warenkorb

 x 

Ihr Warenkorb ist noch leer.
Go to top